|
2.1.3.1 Differenzierte Betrachtung der Virtualität... In der Hirnforschung besteht die grosse Herausforderung darin, Daten aus sehr unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten zusammen zu bringen. Dazu gehören u.a. biologisches Wissen auf molekularer Ebene, Erkenntnisse aus der kognitiven Psychologie und Experimente mit simulierten neuronalen Netzwerken aus der angewandten Mathematik und der Informatik. Ausserdem sucht die Psychotherapie in der Behandlung z.B. von Depressionen mit einer Kombination aus biochemischen und psychologischen Methoden, ihren Erfolg. Ein Beispiel, für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Historikern und Physikern, die schliesslich zu wichtigen Erkenntnisfortschritten geführt hat, ist die Archäologie: Die Datierung historischer Fundstücke mittels radioaktivem Kohlenstoff (C14) wurde anfänglich nicht akzeptiert, bildet aber heute zusammen mit weiteren physikalischen Datierungsmethoden einen Grundpfeiler archäologischer Forschung. Andererseits können auch historisch gesicherte Daten, nicht zuletzt das, worauf die Bibel hinweist, dazu beitragen, implizite Annahmen wie die der Evolutionstheorie als blosse Mythen offenlegen, welche unbedacht zu falschen Interpretationen und verheerenden politischen Konsequenzen führen können. Das Problem des Grabens zwischen den Wissenschaften ist also von beiden Seiten her bekannt (vgl. z.B. C. P. Snow oder die wöchentliche Essayserie in Nature) und es hat auch schon mehr als blosse Versuche mit Meinungen gegeben, es zu lösen. Allerdings besteht wenig Erfolg auf Akzeptanz an Universitäten welche nicht einmal mit der Bibel, ausser in der Theologie zur Festigung der kirchlichen Hierarchien im Volk, umgehen wollen. 2.1.3.2 Allen gegenüber ungerecht Solange man sich nicht über die Lebenserfüllung für möglichst viele einigen kann, einigt man sich immer auf Werte, die allen NICHT gerecht werden!
Die Künste#0 helfen nur ihrem Schein nach weiter; im Gegenteil: Sie befassen sich kaum mit Naturwissenschaften und suchen ihr Zielpublikum entweder bei den Mächtigen oder der Masse. "Wer schreibt die Ode über die selbstorganisierenden Systeme? Welches Ballett emuliert den Tanz der Cooperpaare? Wo bleibt das Urknallmusical und wo der Krimi über die egoistischen Gene?" fragen die Exponeten der cogito foundation die wissen möchten, "wie es zum Graben zwischen den zwei Wissenskulturen gekommen ist, wie er entstanden ist und was ihn verursacht. Was ist bereits dagegen unternommen worden und mit welchem Erfolg? Was könnte man sonst noch unternehmen?" fragen sie lösungsorientiert, in Wirklichkeit auch über diese Probleme Definitionsmacht anmassend, damit selbst noch Teil des Problems, und es noch verstärkend, bleiben, wenn auch Sie die Lösung mit Wissenschaft#3 nicht zulassen... Beitragsgesuche, die diesen Fragen nachgehen, werden entgegengenommen, sagen sie in ihren Machtpositionen. Auch Projekte, die eine echte transdisziplinäre Arbeit voraussetzen, können unterstützt werden. Auch Projekte, die eine echte transdisziplinäre Arbeit voraussetzen, können unterstützt werden, sofern man in IHREM Verständnis, das dem Wesen des Problems gegenüber noch von Unverständnis zeugt, ein in ihren Kreisen renommierter Forscher ist, ein bestimmtes, ihrem Format entsprechend genehmes Forschungsprojekt vorschlagen kann. Solche Projekte müssen in eine bestehende Institution (Universität) eingebettet sein, womit die unantastbare Geschlossenheit ihres Systems#2 mit dem "Entscheidungskriterium der Qualität des Forschungsplanes und des Gesuchstellenden" sicher gestellt ist. Entscheidend für sie ist die Qualität der von ihr einzuladenden Person im Verhältnis zu ihrer Gruppe. Von (Lebens-)Wirklichkeitsbezug ist (noch) nicht die Rede. Das ist etwas so, wie wenn die Pharisäer Maria gezwungen hätten, ihr Kind in der eisernen Jungfrau zur Welt zu bringen; in diesem Format ist wie seit Jahrhunderten, von den in Rechtfertigungszwang geratenen Systemhüter#2 nur wieder ein Totgeburt vorprogrammiert; für sie ist und bleibt der Krieg#2 der Vater aller Dinge und darum gibt es Terror und den Krieg dagegen. Doch nicht nur beim Bau der Brücke in Avignon wurde dieses Pattern letztlich durchbrochen; alle Reiche sind bis jetzt daran gescheitert! Der Entscheid des Stiftungsrates der cogito foundation ist endgültig und muss nicht begründet werden heisst es trotzdem noch selbstherrlich... Wissensarbeit könnte in der Begegnung stärken, statt schwächen... ![]() ![]()
|