Kontext

bullet1 2.2.1) Erkärungsnot der Geisteswissenschaft...

Wohin geht die Reise im Trend, mit Gurus?

 

2.2.1.1) Mentalkrise in der Selbst-losigkeit 2002

Es gibt mindestens zwei Wissenskulturen, anerkennen die ihr Selbst im System#e losgewordenen, damit in Erklärungsnot gelangten Systemhüter 2002, die Geisteswissenschaften und die Naturwissenschaften. Die beiden haben unterschiedliche Sprachen entwickelt, der Dialog ist schwierig geworden, viele haben ihn aufgegeben, sagen sie. Dass diese Sprachlosigkeit zwischen ihnen bereits auf die Menschen untereinander übergegriffen hat, verschweigen Sie, davon selbst persönlich betroffen, was aber bei ihnen natürlich#2 kein Thema ist. 

Die damit zunehmende Virtualisierung wird gefährlich, denn sie führt immer weitere Teile der Menschheit mit den bekannten Auswüchsen in die Sinn- und Orientierungslosigkeit.

Die beiden Kulturen, die der Geisteswissenschaften und die der Naturwissenschaften, brauchen einander, sagen die Intellektuellen im Elfenbeinturm lakonisch, während ein paar Kinder verhungern. Beide Sichtweisen seinen nötig. Was verschweigen wird ist, die eine Seite die andere zu instrumentalisieren versucht. Sie machen in der damit heraufbeschworenen Machtballung zusammen weit mehr als die Summe ihrer Meinungen aus, nämlich das real vorherrschende System#2, das alles teilt, inklusive sich selbst, um darüber herrschen zu können. 

Das Machtproblem untereinander wird vorwiegend systemimanent durch Schuldzuweisungen "bearbeitet", und man nennt das in der Postmoderne wissenschaftlich "Wissenarbeit". Damit erwartet die eine Seite mehr ethisches Bewusstsein von der anderen, den Naturwissenschaftlern, und diese von der Politik mehr Geld und Freiheiten.

Es braucht aber für erstrebenswerte Lösungen mehr als erhobene Zeigefinger und den systemimaneten Dialog! Dass zum Beispiel zwei gemeinsam entstandene Elementarteilchen einander "fühlen" auch wenn sie Lichtjahre voneinander entfernt sind, wie uns aus diesem Randbereich der Physik vermittelt wird, sollte uns in Erinnerung rufen, das auch wir, jeder für sich ein Universum solcher Teilchen, miteinander in einer lebenserfüllenden Beziehung sein sollten. An diesem Beispiel soll deutlich werden, dass man die Erkenntnisse der Physik nicht nur für postnormale Rechtfertigungen der Beliebigkeit deuten kann! 

Ich selbst habe als Physiker in meiner Doktorarbeit zweifach ionisiertes Argonplasma modelliert; darin bestimmen die inneren Eigenschaften der Atome z.B. bei Rentry Bedingungen (Mach 40, 30'00 Grad) deren Kollektiv, das Plasma, also nicht mehr die Statistik über simplifizierte Kügelchen in den Gasgleichungen. 

Mittlerweile sind die Menschen in unsere Welt mehr als zweifach angeregt, und damit wird die Soziologie mit Menschen als soziometrischen Einheiten nicht nur immer irrelevanter, sondern in der Globalisierung immer unmenschlicher. 

Entsprechend ist der Wirkungsgrad des konventionellen Marketings gesunken, und deshalb ist man dazu erfolgreich übergegangen, die Mentalbetriebssystemen der Masse postnormal neu zu standardisieren: In Kombination mit CNN und Anthrax hat der Neue Krieg von George W. Bush eine erstaunlich effiziente, global mentale Gleichschaltung und Virtualisierung der meisten Köpfe möglich gemacht. Kein Wunder also, ist die zwischenmenschliche Kommunikation auf das SMS-Niveau abgesunken; was haben sich Mentalklons schon zu sagen? Die Information, die Geld generiert, fliesst auf den Datenhighways unter der Kontrolle der USA...

2.2.1.2) Philosophie ist nicht fair!

Immanuel Kant hat in seinem Versuch zur mentalen Fairness von naturwissenschaftlichen Wirklichkeiten wenig gewusst und sich nur am philosophischen im Gebrauch des Wortes orientiert - und seine Nachfolger haben erst recht nicht damit angefangen, sich darum zu kümmern, wie die Lebenswirklichkeit der von ihrem Philosophieren Betroffen inklusive sie selbst, und die modernen Erkenntnisse in ein nicht nur System#2 sondern deren Lebenserfüllung dienendes, nicht bloss philosophisches Welt- und Menschenbild sondern in ein Lebenserfüllungsbild einzuarbeiten wären.

Der Not unserer Zeit gehorchend müssen wir jetzt mit Rechtzeitig Projekt-Orientierten Kompetenzaustausch, RPOK© Projekte#3 ermöglichen, die mithelfen, die wahren Ursachen für die mentalen Gräben zu finden, und Wege aufzuzeigen, Brücken zu errichten. Das werden vor allem Projekte sein müssen, die es im System#2 trotz hervorragender Qualität schwer hatten – weil sie nirgends hinein passen und statt dessen die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen#2,1,0 mit Wissenschaft#3 erfordern. Alles andere läuft auf die ausgetretenen und in sich geschlossenen Pfade#2(1,0) hinaus. Dabei müssen die Beteiligten unausweichlich etwas über den Graben in ihren eigenen Mentalbetriebssystemen lernen, den die Aussenwelt, die sie mitgestalten helfen, kann keine bessere Systemqualität haben, als die, welche sie in sich zulassen.

Noch haben Institutionen – gerade auch die Universitäten – immer noch eine enorme Hebelwirkung in der Konditionierung überholter Mentalbetriebssysteme. Damit werden sie immer mehr zum Problem, als dessen Lösung sie vorgeben, angetreten zu sein!

Wissensarbeit könnte zur Umkehr von falsch verstandenem Idealismus, zur Überwindung der Überempfindlichkeit gegen Vereinnahmung durch Systeme in dem von Angst geprägten Bewusstsein, dass diese nur ihre eigenen Sicherheit anstreben, wie das Topmanager à la Eric Honegger, Mario Corti, Barnevik & Co. personifiziert haben, führen. Ausser die Universitäten machen es ihnen aus Neid à la Malik einfach nach, und traumatisieren ihre Studenten entsprechend ruhm- und geldgeil in ihren Pre-Trans-Traps...

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