Elmar Ledergerber profilierte sich für die Wahl als Neuer Stadtpräsident am 26.10.01 wie folgt für ein starkes Zürich: „Zu viele renommierte Schweizer Unternehmen sind in den letzten Jahren von überforderten Managern abgewirtschaftet oder von profitgierigen Gesellen kannibalisiert worden. Schon bei BBC, Sulzer, Bally, Alusuisse und andern Debakeln hätten wir nachher nicht einfach zur Tagesordnung übergehen dürfen. Und jetzt hat es die Swissair getroffen. Wegen Leuten, die zwar hochfliegende Pläne verkündeten, aber vor lauter Beratern und Filz nicht imstande waren, selber die Realität zu sehen und dementsprechend zu handeln. Erst jetzt, da ein nationales Identifikationssystem für alle Generationen zerstört wurde, realisieren viele, dass wir vorsorgen müssen.“ Statt so auf die eigene Verantwortung einzugehen, kann man die ungelösten Probleme wie folgt auf die „Unterstützung und Zusammenarbeit mit andern Länder“ projizierend darauf hinwiesen, dass die Funktionstüchtigkeit der Schweizer Wirtschaft und ihrer Handelsbeziehungen, die Möglichkeit, sich auf der internationalen Szene Gehör zu verschaffen, die Verteidigung der Menschenrechte, der Umgang mit den aus der Migration resultierenden Spannungen, der Kampf gegen das organisierte Verbrechen, wissenschaftliche und technische Forschung, die Sicherheit von Atomanlagen und die Bewältigung der Klimaveränderung, die Bildung der Jugend, der Austausch von arbeitenden und wissenschaftlich tätigen Menschen, die Sicherung friedlicher Beziehungen zwischen den Ländern, all das sind Aufgaben sind, bei deren Lösung die Schweiz auf Hilfe und Zusammenarbeit mit anderen Nationen angewiesen ist. Tatsache ist, dass die Schweiz – wie zahlreiche andere vor allem westliche Nationen – in der Vergangenheit oft mehr von den Wirtschaftsbeziehungen mit Ländern profitiert hat, die sich in Entwicklung befinden, als diese Länder von der Schweiz. Die Schweiz profitiert sich noch heute von asymmetrischen Beziehungen (z.B. mit Potentaten- und Fluchtgeldern) und strukturellen Ungleichheiten, beispielsweise durch den Import Produkte, die in Entwicklungsländern nur allzu häufig unter unmenschlichen Arbeits- und Lohnbedingungen oder auf Kosten deren Umwelt hergestellt werden. Gerechtigkeit als sowohl weltweit anerkannter als auch christlicher Grundwert und Gleichheit, verstanden als Forderung nach gleicher Geltung der Menschenwürde und der Menschenrechte für alle Menschen, verlangen von den westlichen Nationen, nicht nur jede Benachteiligung von Ländern im Umbruch, den sogenannten Schwellen- oder Transformationsländern im Osten, und von Entwicklungsländern im Süden zu vermeiden. Vielmehr begründen diese Werte die Pflicht, sich auch wirksam für eine bessere Verteilung von Ressourcen und Reichtümern und für den Umweltschutz einzusetzen. Entwicklungspolitik, die sich über finanzielle und technische Zusammenarbeit hinaus auch für globale Strukturreformen einsetzt, ist ein wichtiges Instrument in diesem Sinn#2. Wenn alle im gleichen Boot sitzen, wie die Swissairangestellten nach dem GAU des Groundings vom 2.10.01, setzen sich erst recht die Neuen Rechten wieder rücksichtslos durch. Blick meinte, die "Old Boys" können dann noch aufräumen und gehen und die SP meint, sie zahlen noch 10% ihres Vermögen! Doch so oder so, die alte Definitionsmacht, ohne aus den Erfahrungen etwas gelernt zu haben, wird wiederum die Identifikationen der Neuen Positionen und deren Besetzung übernehmen, solange nicht ein kritischen Anzahl genügend Kompetenter ihr c3-MOS mit einem C3-MOS updaten. Alttestamentlich gesprochen ging es damals um Reue und Busse tun, und um C3-Vergebung für seine c3-Sünden zu bitten und damit sich erneut der C3-Orientierung zu unterziehen und damit deren Verständnis in eine lebenswirklichkeitsbezogene Missionierungs-, bzw. "Aus- und Weiterbildungsinitiative" zu ergreifen. Die Frage ist, mit was sich z.B. die Schweizer identifizieren; nach 700 Jahre Eidgenossenschaft, fanden die Intellektuellen 1991, sei es genug, die expo02 ist zur Selbstprofilierungsübung derer verkommen, die daran reich und berühmt werden wollen, und die Schweizerwerte, wie effiziente Hilfe in der Not, werden von den globalisierten Schweizern und Konsorten dem Mammon geopfert. Im Sinne der Marktwirtschaft wäre es demnach in der konsequent, die Swissairflugzeug Osama bin Laden zu verkaufen, und die dazu bereiten Piloten gleich als Söldner dazu. Noch nie hat jemand wie er (wenn er es denn war) je so einen Return on Investment mit Flugzeugen erzielt, ohne sich damit zu verospeln...
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